Von Carmel nach Los Osos

Wir haben nur schwer vom schönen Carmel trennen können und sind weiter südlich über den Highway 1 nach Los Osos gefahren, ca. 200 km


Das ist eine sehr schöne Strecke, insbesondere in der Gegend vom Los Padres National Forest, dort wo auch die State Parks

liegen.  Man kann sich die Gegend ungefähr so vorstellen: Man fährt über eine schmale Landstraße im Hoch-Schwarzwald. Man sieht auf der linken Seite die Berge und die Wälder. Und wenn man rechts schaut – das ist der Unterschied zum Schwarzwald – fällt die Straße ca. 200 m steil ab, und sieht man das endlose Meer…

Im Café Kevah, kurz vor Big Sur, haben wir dann erst mal Halt gemacht und bei einer guten Tasse Kaffee die Aussicht genossen

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Etwas weiter liegt der Julia Pfeiffer State Park. Sehr schön, aber der angekündigte Wasserfall ist nicht mehr als ein Wasserstrahl aus dem Fallrohr bei uns am Haus in Lemgo nach einem Landregen 🙂

Viel interessanter und absolut sehenswert war die See-Elefanten-Kolonie am Point Piedras Blancas. Es ist die größte Kolonie an der Westküste der USA. Nach dem Meeresbiologen 1990 nur ein gutes Dutzend dieser Tiere gezählt haben, konnte sich die Kolonie bis heute auf mehr als 15.000 Tiere vergrößern.

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Die Größenunterschiede zwischen Männchen und Weibchen sind beträchtlich. Ein Bulle kann sechseinhalb Meter lang werden, eine Kuh nur dreieinhalb Meter. Das Gewicht eines Männchens liegt bei bis zu dreieinhalb Tonnen, das eines Weibchens bei maximal 900 kg.

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