Von Columbia Falls (Montana) nach Sandpoint (Idaho)

Auf dem Highway 2 ging es heute westwärts durch eine sehr schöne Waldlandschaft, vorbei an vielen Seen.


Der Kootenay River, in den USA am Ende mit i geschrieben, ist ein 780 km langer Fluss, der aus Kanada kommt, ca. 200 km durch die USA fließt, und dann wieder zurück nach Kanada führt und in den Columbia River mündet.

Kootenai River Karte

Stromabwärts ab Libby (Montana) begleitete uns der Fluss bis Bonners Ferry (Idaho). Kurz hinter Libby führt der Fluss durch einen Canyon in die Kootenai Falls, einer der größten frei fließenden Wasserfälle im Nordwesten der USA. Auf einer Strecke von nur wenigen hundert Meter fällt der Fluss 90 m tief. Das sind schon beeindruckende Wassermengen, die der Fluss mit sich führt. Und im späten Frühjahr, nach der Schneeschmelze, steigt der Fluss erheblich an. Es ist glasklares, sauberes Wasser und es schimmert grün. Der Wasserfall und die Umgebung gelten als heilig für die Kootenai-Indianer, deren Vorfahren schon vor vielen Jahrhunderten diese Region bewohnten. Eine Swinging Bridge, eine Hängebrücke,  überquert den Wasserfall. Sie ist nur etwa 1 Meter breit und es dürfen nur max. 5 Personen gleichzeitig die Brücke nutzen.

Wir sind nun in Sandpoint, eine Stadt im sogenannten Idaho Panhandle im US-Bundesstaat Idaho.  Mit Panhandle (Pfannenstiel) wird der Bereich ganz oben im Norden von Idaho an der kanadischen Grenze bezeichnet, wo Idaho ganz schmal ist, nur ca. 80 km breit

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Sandpoint liegt am Lake Pend Oreille.  Der See hat eine Länge von 105 km und eine Seetiefe von 351 m und ist der fünfttiefste See in den USA.

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