Von St. Ives nach Tintagel




Die Stadt St. Ives ist einer der beliebtesten Badeorte von Cornwall. Sie war heute gut besucht, hat eine hübsche Innenstadt, feinsandige Strände und einen sehenswerten Hafen. Geparkt haben wir oberhalb der Stadt und wurden über gaaaaanz viele Treppen und Wege nach unten geführt.

Besonderes Augenmerk habe ich auf die Pasty-Bäckerin gelegt, besser gesagt auf ihre Fähigkeit, in Windeseile die Pasties herzustellen. Pasties sind gefüllte Teigtaschen und äusserst beliebt, zumindest in Cornwall und Devon. Als Füllung kommt alles Mögliche in Frage: Fleisch, Fisch oder Gemüse.

Danach mussten wir wieder ein Herrenhaus „mitnehmen“. Trerice ist 1573 erbaut worden und ein kleines, aber nach unserem Geschmack sehr feines Herrenhaus. Hier hätten wir auch gerne gewohnt. Umgeben ist das Herrenhaus von gepflegten Gärten. Es wird ebenfalls vom National Trust verwaltet.

Danach ging es weiter zum Tintagel Castle. Die Burg Tintagel liegt auf einer Halbinsel,  nicht weit vom Dorf Tintagel entfernt. Zu ihr führen steile Zu- und Abgänge, sie ist nur durch eine schmale Landzunge mit dem Festland verbunden. In der Sage wird sie mit der Zeugung des mythischen König Artus verbunden.

Den beschwerlichen Weg wieder hoch in Dorf haben wir nicht mehr zu Fuß machen wollen. Für 2 GBP fährt ein Jeep die steile Strecke hoch 🙂

Die Parkplätze in Tintagel fordern gerade dazu auf, dort die Nacht zu verbringen. Es kostet nur 3,50 GBP. War der Ort tagsüber von ganz vielen Besuchern frequentiert, so war er nach 18 Uhr fast leer. Lediglich einige Hotelgäste und die „Bewohner“ von ca. 20 Wohnmobilen waren noch zu sehen. 

 

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