Wanderung in der Masca-Schlucht

Werner, der schon seit Ende Dezember in unserem Haus in Taucho wohnt,  hat schon die ganze Woche davon gesprochen, einmal die Masca-Schlucht zu durchwandern. Also habe ich ihm heute den Gefallen getan und zu der Wanderung noch den Manni, der schon 25 Jahre auf Teneriffa lebt, dazu eingeladen.

Schon am frühen Morgen gegen 7:45 Uhr waren wir unterwegs. Zunächst sah der Himmel gar nicht gut aus und wir hatten schon die Befürchtung, die Wanderung verschieben zu müssen. Aber in Masca angekommen, war wettermäßig alles ok.

Mitten im Dorf geht es los, dort ist der Einstieg vom Wanderweg. Der erste Teil des Weges führt über Schotter und Treppen steil bergab. Spätestens hier merkt Werner: Die Wanderung ist kein Spaziergang

Masca-Schild

Wir klettern durch Felsentunnel, ausgewaschene Erosionsgräben, über Felsen und steile natürliche Stufen hinunter. Wer jetzt noch nicht überzeugt ist, dass Trittsicherheit und am besten alpine Erfahrung vonnöten ist, wird eines Besseren belehrt.

Es wird teilweise schmal und dunkel, so hoch ragen die steilen Felswände über uns auf. Die Sonne kommt gar nicht in die Schlucht hinein. Viele Tümpel und kleine Wasserläufe sind gut gefüllt, scheinbar hat es vor einiger Zeit geregnet.

Nach dreieinhalb Stunden kommen wir zur Bucht Playa de Masca und wir blicken auf den glasklaren blauen Atlantik und den Sonnenhimmel. Es bleibt uns noch eine halbe Stunde bis zur Abfahrt des Schlauchbootes nach Los Gigantes

schlauchboot1

Werner hat die Wanderung als sehr anstrengend empfunden und meinte: einmal und nie wieder… Für Manni und für mich war das keine große Anstrengung, wir sind diese Schlucht schon sehr oft gewandert und sind immer noch von der Schönheit begeistert. Es ist immer wieder ein Ereignis…

In Los Gigantes angekommen, war ein frisches Bier natürlich eine gute Belohnung 🙂

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