White Sands in der Abendsonne

Wir haben heute am späten Nachmittag White Sands aufgesucht, ebenfalls ein US-Nationalpark.  Wir hatten den Eindruck, einerseits irgendwo in einer großen Dünenlandschaft zustehen, andererseits dachten wir an Schnee. Die Sandkörner sind aus Gipskristallen und ganz fein. Das ganze Gebiet ist etwas ein Drittel so groß wie die Insel Teneriffa.

Über die Entstehung haben wir in Wikipedia folgende Erklärung gefunden:

Das White Sands National Monument ist ein rund 25 km südwestlich von Alamogordo gelegenes Naturschutzgebiet am nördlichen Ende der Chihuahua-Wüste. Es umfasst in einem weiten Tal – dem Tularosa-Becken – den südlichen Teil eines 712 km² großen Gipsfeldes, auf dem sich riesige Dünen gebildet haben.

Der Gips (dihydriertes Kalziumsulfat) ist ein Mineral, das weit oben in den San Andres- und den Sacramento Mountains vorkommt. Durch die Hebung der Berge wurde er im Laufe der Zeit durch Schnee und Regen aus den Felsen gelöst. Anschließend gelangte er in das Tularosa Basin und wurde dort sukzessive als Sediment abgelagert. Dieses würde von Flüssen normalerweise in das Meer getragen werden, doch da es im Tularosa-Becken keinen Abfluss gibt, ist der Gips und andere gelöste Sedimente innerhalb des Tals gefangen. Nachdem das Wasser aus dem Sediment verdunstete, kristallisierte der Gips aus. Die Kristalle zerbrachen wiederum zu Körnern, die durch den Wind zu riesigen weißen, staubigen Dünen aufgetürmt wurden.

Die Fotos haben wir am späten Nachmittag bzw. frühen Abend aufgenommen. Die tief-stehende Sonne zaubert herrliche Schatten in die Dünen und die Konturen sind viel besser zu erkennen, als bei der Mittagssonne.

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