Wir haben Ungarn verlassen





Heute sind wir abgereist. Aber vor der Reise waren wir noch einmal im Thermalsee zum Baden. Nach 15 Tagen können wir folgendes fest halten: Walters Schultern schmerzen nicht mehr und Uschi hat keine Probleme mehr im rechten Oberschenkel. Wenn das auf die 17 Thermalbad-Anwendungen zurück zu führen ist, dann hat die Reise sich gelohnt.

Kleines Resümee zu unserem Aufenthalt in Ungarn: Die Ungarn, die wir kennen gelernt haben, kamen uns nicht freundlich oder gar herzlich entgegen. Ob im Supermarkt, bei Obi oder im Restaurant: wir lernten nur sprachfaule Muffel kennen. Das haben wir in allen anderen Ländern, wo wir bisher waren, anders erlebt. Und wir waren schon in sehr vielen Ländern. Wir sind jedoch nicht die Einzigen, die das bemerkt haben. Auch andere deutsche Gäste, die wir getroffen haben, haben gleichlautende Urteile abgegeben. 

Von dem oben Gesagten gibt es aber eine große Ausnahme: die Eigentümer des Campingplatzes Rosengarten, Judith und Peter, sind sehr nette, höfliche und freundliche Menschen. 

Die Orte Heviz und Keszthely haben uns gut gefallen. Es sind Orte, die stark vom Tourismus leben. Kein „Schikimicki“, mit vielen Cafés und Restaurants. Das Publikum ist überwiegend älter. Einen Urlaub mit Kinder würde ich dort nicht machen. Es gibt einige Hochhäuser aus der Zeit vor der Wende 1989, bei denen der Putz abfällt und Farbe schon lange nicht mehr erkennbar ist. Trotzdem werden sie als Hotel noch bewirtschaftet. Aber ein Großteil der Häuser sind modern und fügen sich gut ins Stadtbild ein. Fährt man aus den Orten heraus, man braucht zum Teil nur wenige hundert Meter, sieht man eine Vielzahl von schönen Häusern bzw. Villen auf großen Grundstücken, fast immer bewacht von großen Hunden.

Sehr gut gefallen hat uns das Schloss und der Schlosspark in Keszthely. Die ganze Gegend ist recht hübsch, leichte Hügellandschaft mit ganz viel Grün. Wir werden gerne wieder hier einen Kur-Urlaub machen. Trotz der einen oder anderen Mücke, die uns geärgert hat 🙂

Nun haben wir heute die Heimreise angetreten und sind jetzt an der Donau in der Nähe von Krems, genauer gesagt auf einem Stellplatz in Rossatz, ein Dorf mit 1.000 Einwohner.

Den morgigen Tag wollen wir nutzen, um ein Stück auf dem Donau-Radweg zu fahren und die Stadt Krems zu besuchen.

Print Friendly, PDF & Email

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.