Zion Nationalpark – Utah

Von Saint George sind wir heute zum Zion Nationalpark (NP) gefahren. Eine Strecke von nur 73 km, die man gut in ca. 1,5 Stunden schafft:


Der Zion NP liegt im Südwesten des Bundesstaates Utah und ist einer der beliebtesten NP der USA. Jährlich kommen rd. 3 Mio. Besucher.

Kurz vor dem Eingangstor zum Zion NP liegt das lang gestreckte Örtchen Springdale. Noch nie zuvor haben wir so einen angenehmen Ort als „Einfallstor“ zu einem Nationalpark gesehen. Alles ist grün und gepflegt: die Vorgärten der Häuser und die kleinen Parkanlagen. Es gibt einige Cafés, Restaurants und Läden aller Art.

Wer im Zion NP keinen Campground oder keine Lodge gebucht hat, der sollte sein Auto bereits in Springdale parken und mit dem kostenlosen Shuttle-Bus in den NP fahren. Die Parkplätze im NP sind schon am Vormittag alle belegt. Wir haben den Eindruck, dass hier größere Menschenmassen herein strömen, als es am Grand Canyon der Fall war. Im NP ist dann von April bis Oktober mit Autofahren Schluss. Am Visitor-Center kann man dann in die andere Buslinie umsteigen und an 9 Haltestellen beliebig ein- bzw. aussteigen.

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Wir hatten Glück: vor etwa 2 Wochen konnten wir auf dem Campground Watchman für 3 Übernachtungen buchen und waren bei der Ankunft total überrascht:

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Wir haben einen ebenerdigen, großen Stellplatz mit Stromanschluss (30 AMP) mitten in der Natur, mit teilweise hohen Bäumen und schauen auf den Watchman, ein Berg der fast 2.000 m hoch ist. Und das für 9 US$ pro Nacht auf Grund unseres Lifetime-Passes 🙂

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Dieses Bild habe ich gegen 18:45 Uhr aufgenommen. Gegen Mittag hatten wir noch einige dunkle Wolken am Himmel, aber ab dem Nachmittag war es durchweg sonnig und strahlend blauer Himmel bei 30 Grad C.

Unsere erste Fahrt mit dem Shuttle-Bus ging zum Weeping Rock, ein einfacher und sehr kurzer Wanderweg zu einem Felsüberhang, an dem das Wasser von dem steilen Berg darüber herunter plätschert. Das war mehr was zur Einstimmung…

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Dann sind wir mit dem Shuttle-Bus bis zur Endhaltestelle gefahren, die nennt sich Temple of Sinawava. Man geht dann ca. eine halbe Stunde auf dem Riverside-Walk und dann ist erst mal Ende, weil der Virgin River sich quer in den Weg stellt.

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Hat man – was wir leider nicht hatten – wasserfestes Schuhwerk oder ein 2. Paar Schuhe mit, so kann man durch den River waten und in die Schlucht The Narrows eintreten, von der wir viele schöne Bilder gesehen haben.

Auch hier waren – liegt es am arbeitsfreien Sonntag oder an den beginnenden Schulferien ? – ebenfalls viele Menschen unterwegs. Die Shuttle-Busse fahren alle 2 bis 3 Minuten und sind stets gut gefüllt.

Wir haben uns für den Rückweg den Trampelpfad entlang des Flusses ausgesucht, jedenfalls für einen Teil der Strecke, und dort waren wir ganz alleine. Endlich mal alleine

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Unterwegs sahen wir an einer steilen Felswand verschiedene Kletterer, die den Aufstieg fast zu Ende hatten. Wahnsinn, was die machen:

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Weil es nicht so einfach ist, die Bergsteiger zu erkennen, habe ich sie mit Pfeilen deutlich gemacht.

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